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Vertrieb & Belieferung

Wer im Gebiet hat noch nicht bestellt?

Wenn Ihr LKW am Dienstag nach Paderborn fährt, ist jede freie Palette verschenkter Umsatz. BIS ERP zeigt vor jeder Tour, welche Kunden im Gebiet noch nichts geordert haben — und was ihnen im Sortiment fehlt.

Tourwoche mit vier Gebieten: je Tag ein Gebiet, darunter wie viele Kunden bereits bestellt haben Tourwoche Montag Münsterland · 41 Kunden 38 bestellt Dienstag · Bestellschluss Mo 12:00 Paderborn · 26 Kunden 8 offen Mittwoch Ruhrgebiet Nord · 63 Kunden 59 bestellt Donnerstag Sauerland · 19 Kunden
Vor der Tour: Acht Kunden im Dienstags-Gebiet haben noch nicht bestellt — genug Zeit bis zum Bestellschluss am Montagmittag.

Gebiete, ohne sie von Hand anzulegen

Ein Gebiets-Katalog ist schnell gebaut — bei zweihundert Kunden. Bei viertausend schafft ihn niemand, und ohne Gebiete bleibt jede Tourliste leer.

Deshalb schlägt BIS ERP die Gebiete vor: Es gruppiert Ihre Kunden nach Postleitzahl und zeigt je Gruppe die Kundenzahl, den Jahresumsatz und einen Namensvorschlag aus dem häufigsten Ort. Ist ein Bereich zu groß für eine Tagestour, wird er feiner geschnitten.

Angelegt wird nichts von allein. Welche Gebiete es gibt, ist eine Vertriebsentscheidung — Sie haken an, was eines werden soll. Danach füllt ein Klick alle passenden Kunden hinein, und vorher sehen Sie in einer Vorschau genau, wie viele es sind und wie viele davon bereits woanders hängen.

Heute

Die Frage, mit der ein Verkäufer den Tag beginnt: Wen rufe ich an, und warum? Die Tagesliste ordnet nach Umsatzrückgang, Überfälligkeit im eigenen Bestellrhythmus des Kunden, ABC-Klasse und Nähe zum Tourtag — mit Telefonnummer und Grund direkt daneben.

Vor der Tour

Je anstehender Tour: wie viele Kunden im Gebiet liegen, wie viele davon schon bestellt haben, und wie voll der LKW ist — in Umsatz und Kilogramm. Darunter die offenen Kunden, die wichtigsten zuerst. Freie Kapazität wird so zur Vertriebsaufgabe statt zur leeren Palette.

Was dem Kunden fehlt — nicht, was er gekauft hat

Jede Warenwirtschaft zeigt Ihnen die Bestellhistorie. Die verkaufsentscheidende Frage ist die andere: Welche Warengruppen kaufen vergleichbare Kunden, dieser aber nicht?

In der Kundenakte steht genau das — wahlweise verglichen mit ähnlichen Kunden (gleiche ABC-Klasse und Kundengruppe) oder mit den anderen Läden derselben Tour. Dazu, wie viel ein Käufer in dieser Warengruppe im Jahr umsetzt. Daraus wird ein Gesprächseinstieg: „73 % der Läden hier führen Tee — im Schnitt für 400 € im Jahr. Sie nicht."

Sind zu wenige Vergleichskunden da, sagt BIS ERP das — statt aus zwei Kunden eine Empfehlung zu bauen, die nach Auswertung aussieht.

Kleine Aufträge kosten dasselbe wie große

Kommissionieren, packen, fahren — der Aufwand hängt kaum am Auftragswert. Mit einer Liefer- und Kommissionierzulage geben Sie ihn weiter.

Sie hinterlegen eine Staffel nach Auftragswert, zum Beispiel 5,90 € unter 100 €, 4,90 € bis 250 €, 3,90 € bis 400 € und darüber keine. Beträge und Grenzen bestimmen Sie; die Zulage erscheint als eigene Position auf Auftrag, Rechnung und Lieferschein — nicht versteckt in den Versandkosten.

Wächst ein Auftrag über die Grenze, verschwindet sie wieder. Und Bestandsaufträge werden nicht nachberechnet: Auf einer neuen Rechnung stünde sonst ein anderer Betrag als auf der, die Ihr Kunde bereits hat.

Häufige Fragen

Nein. Gebiete, Tourtage, Tagesliste und Sortimentslücken sind Teil von BIS ERP und arbeiten auf denselben Aufträgen wie Lager, Versand und Rechnung. Es gibt keinen zweiten Datenbestand, der abgeglichen werden müsste.

Aus Ihrer bisherigen Warenwirtschaft. BIS ERP holt die Verkaufshistorie aus JTL-Wawi nach — Umsatzentwicklung, Bestellrhythmus und ABC-Klassifizierung stehen damit vom ersten Tag an, nicht erst nach einem Jahr Betrieb.

Ja. Über die Schnittstelle liefert BIS ERP Aufträge und Kunden samt JTL-Kundennummer, ABC-Klasse, Betreuer und Gebiet — und meldet neue Aufträge per Webhook, egal ob sie aus JTL, vom Marktplatz oder von Hand kommen.

Für Betriebe, die selbst ausliefern oder einen Außendienst haben: Getränke- und Lebensmittelgroßhandel, Belieferung von Kiosken, Gastronomie und Einzelhandel. Wer ausschließlich versendet, braucht keine Tourtage — Tagesliste und Sortimentslücken helfen trotzdem.

Freie Kapazität ist verschenkter Umsatz

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